Glauben heißt nicht wissen. Aber selbst was man zu wissen glaubt ist nicht immer wahr.
Kürzlich wurde ich von einem Islamisten in eine Diskussion verwickelt. Der Mann lebt seit 30 Jahren in Deutschland und führt einen Döner-Laden. Er behauptet zwar, jeder solle glauben was er mag, versucht aber ständig, andere von der alleinigen Richtigkeit des Islam zu überzeugen. Er ist glühender Befürworter der Todesstrafe und des Hand-Abhackens (Scharia). Adam und Eva sind für ihn real die ersten Menschen und die Darwinsche Evolutionslehre hält er für Teufelszeug. Als ich ihm sagte, ich glaube nicht an einen Gott, fragte er mich: "An was glaubst du denn?"
Katholisch erzogen
In meiner Kindheit wurde ich katholisch getauft und erhielt entsprechenden Religionsunterricht während der gesamten Schulzeit. Sonntags ging ich in die Kirche, entweder in die des Trierer Stadtteils Heiligkreuz, nahe meines Elternhauses, oder mit meinen Eltern in den prachtvollen, riesigen Dom, erbaut auf den Ruinen des römischen Kaiserpalastes.
Anfänglich machte ich alles brav mit, bemühte mich ein guter Christ zu sein und meine "Sünden" gelegentlich zu beichten. Allmählich erwuchsen in mir jedoch Zweifel, ob abstruse Dogmen wie Auferstehung vom Tode, Jungfrauengeburt und Verteuflung der erwachenden Sexualität ihre Richtigkeit für mich haben könnten. Die Zweifel mutierten langsam zur Gewissheit, dass ich einer gewaltigen Täuschung und kollektiven Wahnvorstellungen aufgesessen war.
Der Austritt
Im Alter von zwanzig Jahren begab ich mich zum Amtsgericht meiner Heimatstadt Trier und erklärte meinen Austritt aus der Glaubensgemeinschaft der Katholischen Kirche. Schon lange hatte ich vor, diesen Schritt zu tun. Den letztlichen Anstoß dazu gab mir eine Nachricht, dass der Trierer Bischof eine kirchliche Zeitschrift für viel Geld hatte einstampfen und neu drucken lassen, weil auf dem Titelbild ein harmloses Bild abgedruckt war von einem verliebten jungen Paar, dass sich im Arm hielt. Durch den Austritt fühlte ich mich von einer Last befreit, aber einer meiner Brüder machte mir Vorwürfe, es sei unklug und meinem beruflichen Fortkommen abträglich, im katholischen Trier nicht zur Kirche zu gehören. Meine Haltung dazu, es ginge mir ums Prinzip und um meine ehrliche Einstellung, wurde später insofern honoriert, als ich bei einer Erbschaft so viel Kirchensteuer sparte, dass ich mir davon einen VW Bus kaufen konnte, mit dem ich dann nach Indien fuhr. Der Bruder fragte mich darauf noch, wo er den Kirchenaustritt für sich vollziehen könne, aber leider wirkte sich das nicht rückwirkend auf seine Erbschaftsteuer aus.
Die Suche nach Wahrheiten
Durch meine Studien der Jurisprudenz, forensische Psychiatrie, Gerichtsmedizin, Philosophie, Indologie, Sinologie, Tibetologie usw. sowie auf meinen vielen Reisen kam ich in engen Kontakt mit anderen Religionen und Philosophien wie Buddhismus, Daoismus, Hinduismus, Islam, animistischen und schamanischen Lehren sowie Parapsychologie und auch Atheismus. Ich befreundete mich mit, und lernte von vielen interessanten Menschen, wie christlichen Missionaren, indischen Yogis, tibetischen Mönchen, nepalischen Schamanen, arabischen Scheichs, dem Erzabt von St. Ottilien Dr. Notker Wolf (später Abtprimas im Vatikan), besuchte das Institut des berühmten Parapsychologen Prof. Bender in Freiburg, begegnete dem später von seinem Sohn ermordeten König von Nepal, dem maoistischen Rebellenführer Nepals Prachanda sowie zweimal dem Dalai Lama.
Neben meinen Interessen an Technik und Natur wuchs in mir langsam das Begehren an Erkenntnissen der letzten Geheimnisse des Lebens und Todes. Ich studierte und studiere heute noch die griechischen, indischen und chinesischen Philosophen, indische Veden, das tibetische Totenbuch, auch die Bibel und den Koran. Am meisten beeindrucken mich aber Literaten wie Hermann Hesse sowie Schriften über Kosmologie, wie die von Steven Hawking oder über Religionskritik wie die des Evolutionsbiologen Richard Dawkins („Der Gotteswahn“) oder des Theologen Heinz-Werner Kubitza („Der Jesuswahn“).
Leider muss ich feststellen, dass meine Skepsis gegenüber den abrahamistischen Religionen, also Judentum, Christentum und Islam mit der Zeit stetig wuchs, was ich im folgenden weiterhin begründen möchte.
Die Bibel und die Kirchen
Das Alte Testament, das heilige Buch der Juden und Christen, ist eine Sammlung von Geschichten des Jahrtausende alten und bis heute anhaltenden blutigen Kämpfe und Kriege eines Volkes in Palästina, das sich als „das von Gott auserwählte versteht“ und dadurch für höherwertig hält als seine Nachbarvölker. Es wird das Bild eines Gottes gepflegt, der mal gütig und mal grausam ist. Machismus, Militarismus, Kolonialismus, Totalitarismus, Vergeltung und Rache, Verachtung alternativer Lebensformen, sowie Absenz des Mitgefühls gegenüber unseren tierischen Mitgeschöpfen bestimmen weitgehend Weltbild und Wesen dieser Glaubensgebäude. Sklavenhaltung gilt als normal, Tiertötungen werden als "Opfer" dargestellt, Kriege gegen andere Völker als von Gott gewollt gesehen. Abraham ist bereit, auf Befehl seines "Gottes" seinen eigenen Sohn zu ermorden.
Dann kommen Jesus und seine christlichen Nachfolger und Anhänger. Revolutionäre Ideen der Friedfertigkeit und Nächstenliebe gehen einher mit dem Glauben an das unmittelbare Bevorstehen eines göttlichen Reiches. Im Neuen Testament aber, der Geschichte des Lebens und Wirkens Jesu, wird nach Lust und Laune erfunden, gedichtet und gefälscht. Mit der Zeit pervertiert dieser Glaube und fällt zurück in die autoritären, grausamen Ursprünge des Alten Testaments. Zwangsmissionierung mit Feuer und Schwert einhergehend mit weltweiter Vernichtung indigener Kulturen, jahrzehntelange Religionskriege um abweichende Meinungen, flächendeckende Inquisition, jahrhundertelange Hexenverbrennung und Folter, Bekämpfung wissenschaftlichen Fortschritts bestimmen das Bild. Das Christentum ist in zahlreiche Kirchen zerfallen, die sich gegenseitig ideologisch und mit Waffen bekämpfen. Nach zweitausend Jahren ist die Prophezeiung des baldigen erlösenden Jüngsten Gerichts und Gottesreichs immer noch nicht erfüllt. Es wird weiterhin im Namen Jesu gekämpft, gefoltert, vergewaltigt. Andersgläubige, Homosexuelle, Frauen, Geschiedene werden diskriminiert. Ob die Erde sich um die Sonne dreht, Mutation und Selektion die Arten haben entstehen lassen; anstatt auf der Suche nach Wahrheit Humanismus und Wissenschaften zu fördern, werden zivilisatorische und wissenschaftliche Erkenntnisse die nicht mit den kirchlichen Wahnvorstellungen konform gehen zuerst mit allen Mitteln bekämpft, bevor man sich dann doch geschlagen geben muss.
Zwar verrichten viele gläubige und mitfühlende Menschen heutzutage in vielen kirchlichen Einrichtungen für Kranke, Kinder, Alte und Behinderte wertvolle, hingebungsvolle Arbeit, aber die Kirchen raffen gleichzeitig weiterhin Reichtümer zusammen, verschwenden sie für Prunk und Pracht, verstecken sie in verschachtelten Firmengeflechten und Steueroasen. Soldaten, Jäger und Waffen werden gesegnet, Kriege und Pogrome werden geduldet oder unterstützt. Die Kirchen stehen meist in bester Verbindung mit den Machthabern, Jagdlobby und Rüstungsindustrie werden gefördert anstatt sich mit denen zu verbünden, welche für eine Gesellschaft des Friedens, der Mitmenschlichkeit und der Chancengleichheit eintreten; alles von Ausnahmen abgesehen.
Anstatt der global explodierenden Bevölkerungsanzahl durch Unterstützung humaner Geburtenkontrolle Grenzen zu setzen und damit unseren fragilen Planeten zu retten wird die Verhütung überzähliger Geburten weiterhin verteufelt.
Das Grab Jesu in Kashmir
In den 1980er Jahren habe ich in Srinagar, der Hauptstadt des von Indien beherrschten Teils von Kashmir, das "Grab Jesu" besucht. Es liegt in der Khan-Yar-Street und wurde von Angehörigen der Ahmadiyya-Familie bewacht, bis es
zu Spannungen kam zwischen der Familie und Behörden bzw. dem lokalen Imam wegen zahlreicher Anfragen und Nachforschungen durch Ausländer, daraufhin wurde das Grab einem muslimischen Verein übergeben.
Die Ahmadiyya (Urdu احمدیہ ‚Ahmad-tum‘) ist eine sich als Reformbewegung des Islams verstehende Religionsgemeinschaft. Yuz Asaf (auch: Yus Asaph, Yuza asif, Yuza Asif, Shahzada Nabi Hazrat Yura Asaf oder Yuza Asaf) war ein Heiliger, den die Ahmadiyya mit Jesus von Nazaret identifiziert. Nach dem Glauben der Ahmadis hatte Jesus die Kreuzigung durch römische Soldaten überlebt und war nach seiner Genesung nach Kaschmir ausgewandert, wo er ein sehr hohes Alter erreichte und in Srinagar begraben wurde.
Nach Angaben in der Bibel wurde Jesus bereits am Tage nach der Kreuzigung vom Kreuz abgenommen, was damals sehr unüblich war. Danach wurde er immer wieder gesehen. Die, physikalischen Gesetzen widersprechende, Erzählung einer "Auferstehung" erscheint mir weniger glaubhaft als die der Ahmadiyya. Während die christlichen Kirchen die Angelegenheit totschweigen weil sie fundamentalen Dogmen widerspricht, sind im Internet zahlreiche Publikationen zu diesem Thema nachzulesen.
Der Islam
Sechshundert Jahre nach dem friedfertigen Jesus tritt Mohammed auf, bekommt Wahnvorstellungen von einem Erzengel Gabriel, der ihm angeblich Wörter eines Gottes diktiert. Er verfasst ein Buch voll autoritärer Lebensanweisungen bis hin zu Aufforderungen zu Folter und Mord an Andersgläubigen. Der Prophet selbst überfällt zahlreiche Karawanen um diese auszurauben, führt Kriege gegen die Nachbarstadt sowie jüdische Stämme und lässt hunderte Gefangene ermorden. Nebenbei „heiratet“ er zahlreiche auch sehr junge Frauen. Allmählich wird die Religion dieses Mannes mit unvorstellbarer Gewalt weltweit verbreitet. Bis heute werden in seinem Namen täglich unzählige Menschen erschossen, enthauptet, gesteinigt, verbrannt, ausgepeitscht, verstümmelt, gefoltert, von Bomben zerfetzt. Zahlreiche Gruppen von Massenmördern wie Al Qaida, Hisbollah, Al Schabab, Boko Haram, Taliban, IS, bekämpfen Glaubensbrüder anderer Richtungen sowie Andersgläubige und Freidenker.
Zwar wurden bis dato in Deutschland noch kaum Deutschen im Namen des Islam getötet (im Gegensatz zu vielen Moslems und Juden, die bereits von „christlichen“ Deutschen getötet wurden), aber viele hier lebende Muslime wurden Opfer ihrer Glaubensbrüder, meist eigene Verwandte, durch „Ehrenmorde“. Hunderte, von islamistischen Hasspredigern aufgehetzte junge Menschen, lassen sich dazu verleiten, sich dem islamischen Jihad anzuschließen und zum Foltern und Morden in die Unruhegebiete zu reisen. Naive Politiker sehen darin keinen Zusammenhang mit der islamischen Religion, weil die allermeisten bei uns lebenden Muslime friedlich leben und fleißig ihrer Arbeit nachgehen. Diese freundlichen Muslime halten sich aber nur einfach nicht an die Stellen im Koran, die eindeutig zu Mord aufrufen, sei es aus friedlicher Gesinnung, sei es aus Unwissenheit oder sei es einfach der Anpassung an unsere westlichen Vorstellungen und Gesetze geschuldet.
Zu Gast in Ländern des Islam
Zur Ehrenrettung der Menschen in islamischen Ländern muss ich erwähnen, dass ich in vielen Ländern unterwegs war, in denen der Islam vorherrscht; als Student, als Tourist, als Geschäftsmann und als Staatsgast: Ägypten, Syrien, Libanon, Türkei, Iran, Afghanistan, Pakistan, Qatar, Oman, und den Vereinigten arabischen Emiraten.
Obwohl man mich überall als Deutschen identifizierte und damit als mutmaßlichen Christen ansah, wurde ich immer sehr freundlich und hilfsbereit behandelt und oft so gastfreundlich aufgenommen, wie ich es in meiner Heimat nie gekannt hatte.
Bei meiner Flüchtlingshilfe seit 2015 habe ich mit vielen Muslimen auch über Fragen der Weltanschauung und Religion freundschaftlich diskutiert. Dabei waren wir uns immer weitgehend einig darüber, dass jeder Mensch das Recht hat zu glauben oder nicht zu glauben, was er wolle.
Unüberbrückbarkeiten z.B. Fragen zur Tolerierung diverser sexueller Orientierungen, familiärer Rollenverteilung, Todesstrafe oder ob Gott die Menschen oder diese die Götter geschaffen haben, wurden stets mit Humor und Respekt behandelt. Niemals fühlte ich mich je angegriffen oder bedroht.
Moral ohne Religion
Gelegentlich werde ich mit der Behauptung konfrontiert, Religionen haben zwar durchaus ihre Schwächen und Schattenseiten, aber ohne sie gäbe es keine Menschlichkeit und Moral, keinen Trost in schweren Zeiten. Dieser Einstellung verkennt, dass in Gegenden wie China, wo die große Mehrheit der Menschen völlig religionslos lebt, diese dennoch meist friedlich und freundlich miteinander umgehen und keineswegs Gewalt die Straßen beherrscht.
Wenn es einen liebenden und barmherzigen Gott gäbe, wie uns die abrahamistischen Heilslehren erklären wollen, könnte dieser wohl kaum zulassen, was weltweit in seinem Namen an Grausamkeiten angerichtet wird. Ganz absurd wird die Gottesfrage, wenn man z.B. überlegt, wer diesen eigentlich erschaffen hat (von nichts kommt nichts) oder ob er sich selbst geschaffen hat (wie denn das?), ob er – als unser angebliches Ebenbild – beschnitten ist und wer dies dann warum getan haben soll…
Der Hinduismus
In der weltweit dritt-verbreitetsten Religion des Hinduismus haben die Yogis, Asketen, Swamis, Sadhus und Gurus eine gewisse Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Der Glaube an das Karma, also die späteren Folgen menschlichen Handelns, bietet etwas Tröstliches und Gerechtes.
Angenehm finde ich alte Traditionen wie Yoga und Ayurveda. Auch die Achtung vor den Tieren, welche sich unter anderem im stark verbreitetem Vegetarismus manifestiert, hat mich immer beeindruckt.
Das Kastenwesen, der Machismus und der Pantheon mit Millionen Göttern haben mich allerdings eher abgestoßen und verwirrt als aufgeklärt.
Der Buddhismus
Am meisten angezogen fühle ich mich vom Buddhismus; weniger von den volksnahen frommen und religiösen Formen mit Riten und Gebeten, sondern vom ursprünglichen philosophischen Gedankengebäude. Die Gedanken der Befreiung vom Leid durch Verzicht, dem Mitgefühl mit allen Lebewesen sowie der unbedingten Friedfertigkeit haben mich stets beschäftigt und mein Leben geprägt.
Seit einer ersten Reise nach Nepal im Jahre 1973 habe ich immer wieder buddhistische Gebiete bereist, unzählige Tempel besucht, mich mit Mönchen und Laien befreundet sowie lange Gespräche geführt.
Schriften wie „Das Tibetische Buch vom Leben und Sterben“ von Sogyal Rinpoche oder „Der Mönch und der Philosoph“ von Jean-Francois Revel und Matthieu Ricard sowie des Dalai Lama gaben mir tiefe Einblicke und Verständnis dieses Gedankengebäudes.
Begegnungen mit dem Dalai Lama
Ende des Jahres 1973 begegnete ich zum ersten Mal dem geistlichen Oberhaupt der tibetischen Buddhisten, de im indischen Exil lebenden Dalai Lama. Kurz vorher war ich mit dem Auto überland von Nepal zurückgekehrt. Dort hatte ich mich mit einem jungen Mönch namens Lobsang angefreundet und ihn kurzerhand nach Deutschland mitgenommen. Als wir erfuhren, dass sein "Gott-König" im Münchner Hotel "Vier Jahreszeiten" weilte, versuchten wir dort einen Blick auf ihn zu erhaschen. Lobsang hatte sein bestes Mönchsgewand angelegt, Françoise trug ein tibetisches Kleid und ich einen gepflegten Anzug. Unerwartet wurden wir in die Cafeteria gebeten, wo gerade eine Pressekonferenz stattfand. Lobsang bot im Kotau seinem "obersten Chef" die traditionelle "Katha" (Glücksshärpe) an. Diesem schien es etwas peinlich zu sein, dass Lobsang vor den Reportern und Kameras auf dem Boden lag und bot ihm (und damit auch uns) mangels anderer Möglichkeiten einen Stuhl zu seiner Seite am Café Tisch an. Nach tibetischer Klostertradition hätte Lobsang nur ein Platz mindestens fünf Stufen unterhalb des Dalai Lama zugestanden. Letzterer überspielte die Situation mit der freundlichen Frage, wo wir denn her kämen. Unsere Antwort "Überland aus Nepal" begeisterte ihn offenbar so, dass er uns interessiert zu unseren Erlebnissen befragte ...
Eine weitere Begegnung mit dem Dalai Lama und Heinrich Harrer ("Sieben Jahre In Tibet") hatte ich 9 Jahe später bei der Eröffnung der großen Tibet-Ausstellung im Münchner Völkerkundemuseum, zu dem ich einige Leihgaben beigetragen hatte.